Willkommen bei “SolarTec Insider”
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SolarTec Inside ist eine Informationsseite die versucht, mehr als fünf Jahre nach den bisher nicht geklärten Umständen der Entlassung von Dr. Merkle als Vorstand der SolarTec AG durch die Zusammenstellung von Informationsmaterial einen Einblick in die bis zum 7. Juli 2008 außerordentlich erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens zu geben.
Das Unternehmen hatte über 1500 Anleger die direkt oder indirekt beteiligt waren.
Diese haben zusammen einen zweistelligen Millionenbetrag in die Erwartung einer kontinuierlichen Entwicklung des Unternehmens investiert. Sie durften im Jahr 2007 und bis Mitte 2008 darauf hoffen, dass ihre Investitionen reiche Früchte tragen würden:
Merrill Lynch erstellte im März 2008 eine umfangreiche zur Vorbereitung des Börsengangs der SolarTec AG. Diese wurde an Schlüssel- investoren (“Key investors“) verschickt.
Der Börsenwert der SolarTec wurde mit bis zu 1,5 Mrd. € taxiert
Wie die zusammengetragenen Unterlagen belegen, wollte die zum damaligen Zeitpunkt weltweit führende Investitionsbank Merrill Lynch das Unternehmen mit einer Bewertung von über 1 Milliarde Euro an die Börse in Singapur bringen.
Dass dies keine Fantasievorstellung war, belegt die bis heute weiterhin erfolgreiche Entwicklung der chinesischen Unternehmen Trina, Yingli und Renesola die ca. ein Jahr vorher bereits mit Merrill Lynch an die Börse gegangen waren.
Yingli und Trina sind seit Jahren die weltgrößten PV Hersteller (Plätze 1 und 2 im Jahr 2012).
Die positive Entwicklung der SolarTec, die anhand von Dokumenten und E-Mails ausführlich dargestellt wird, wurde nach dem 7. 7. 2008 abrupt gestoppt.
Die vom Aufsichtsrat eingesetzten Vorstände, beide Juristen, hatten weder die erforderlichen Branchenkenntnisse noch Zugang zu dem im asiatischen Raum vorhandenen Netzwerk. Vor allem aber fehlte eines: Das Vertrauen der Geschäftspartner!
Gerade dieses war in der sich neu entwickelnden Branche ohne feste Strukturen das entscheidende Kapital, insbesondere auch in Asien. Dementsprechend haben sich die wichtigsten Lieferanten geweigert, mit den neuen Vorständen zusammen zu arbeiten. Zwei Schreiben dieser Partner sind sehr aufschlussreich und werden deshalb abgedruckt.
Weiterhin ist es in nicht gelungen, neue Aufträge zu gewinnen. Die Aktivitäten der Geschäftsleitung beschränkten sich im Wesentlichen darauf, nachträglich eine Begründung für das Vorgehen gegen den Vorstand Dr. Merkle zu finden.
Fakten, die einen so folgenreichen Beschluss gerechtfertigt hätten, hat es nie gegeben.
Dies wird unter anderem durch die Tatsache belegt, dass trotz intensiver Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mit einer großen Zahl von Durchsuchungen und der Sicherstellung von hunderten von Ordnern, Computern und Datensicherungen sämtlicher Server, das Verfahren auch fünf Jahre nach dem Rauswurf von Dr. Merkle am 7.7.2008 immer noch nicht beendet ist.
Die angeblichen Verschiebungen von Mitteln der SolarTec waren reine Behauptungen um das Vorgehen zu rechtfertigen. Diese haben nie stattgefunden. Dies belegen neutrale Gutachten mehrerer Wirtschaftsprüfer. Im Gegenteil: Es sind erhebliche Mittel von der Bayerischen Solar AG an die SolarTec geflossen. Nur dadurch konnte die zum Bau der Kraftwerke erforderliche Liquidität aufrechterhalten werden.
Zudem wird ein erster Versuch unternommen, über den sich danach vollziehenden Untergang der SolarTec und der Nachfolgegesellschaften sowie der Fondsgesellschaften zu informieren.
Von der angeblichen Veruntreuung von Mitteln war daher auch nie in den Anzeigen des Aufsichtsrats und der früheren Vorstände die Rede. Das wäre auch absurd gewesen: Dr. Merkle hat sich nicht einmal ein Vorstandsgehalt genehmigen lassen. Die vielen Anleger haben bisher außer einer kurzen und aus heutiger Sicht nicht korrekten Erklärung des Insolvenzverwalters vom Januar 2009 keinerlei weitere Informationen zum Stand des Verfahrens erhalten. Stattdessen „sprudelte die Gerüchteküche“.
Die SolarTec AG hat unter der neuen Geschäftsleitung Ende Dezember 2008, das heißt nur ca. sechs Monate nach dem Ausscheiden von Dr. Merkle, Insolvenz angemeldet. Auch für diese Insolvenz war angeblich Dr. Merkle verantwortlich.
Hierfür gibt es jedoch keinerlei Belege, im Gegenteil. Dr. Merkle hat durch die unentgeltliche Übertragung seiner Aktien und die Zahlung von € 300.000 aus seinen Forderungen an die Bayerische Solar AG alles versucht, um einen Neuanfang der SolarTec AG zu ermöglichen.
Der Insolvenzverwalter hat dann 2009 in einem so genannten „Asset Deal“ das Vermögen der SolarTec AG an eine Nachfolgegesellschaft, die SolarTec International AG, verkauft. Die Geschäftsführer, die Herren O., H. und G. der Fondsgesellschaft Fonds & Vermögen (F & V) haben eine zweite Nachfolgegesellschaft, die SolCon Tec AG initiiert. An dieser konnten sich die Anlieger der drei Solarfonds beteiligen und haben auch weitere erhebliche Summen investiert.
Trotz des Booms der Solarbranche in den Jahren 2009 bis 2011 haben beide neue Gesellschaften im Jahr 2011 Insolvenz anmelden müssen und nicht nur die neu eingebrachten Anlegergelder vernichtet sondern auch Lieferanten in erheblichem Umfang geschädigt.
So hat zum Beispiel die Phono Solar aus Nanjing, durch die Insolvenz der SolCon Tec AG nach eigenen Aussagen einen Betrag von 1.500.000 Euro verloren.
Aber auch die Fondsgesellschaft F & V ist inzwischen insolvent. Alle Gesellschaften waren in München registriert. Viele Anleger und frühere „Freunde der SolarTec AG“ haben den Herausgeber bestärkt, die verfügbaren Informationen zusammen zu tragen. Sie haben eigene Informationen zur Verfügung gestellt, um das Bild abzurunden. Durch weitere Beiträge soll dieses nach und detaillierter werden.
Die SolarTec AG wurde in Dresden gegründet mit dem Ziel eine eigene Modulfertigung aufzubauen
Nachdem das ursprüngliche Konzept in Dresden gescheitert war, übernahm Dr. Merkle 2005 die Unternehmensleitung und siedelte das Unternehmen in München an. Im Focus stand die Entwicklung der Konzentratortechnologie.
In Aschheim bei München erzielte die SolarTec mit den neu entwickelten Konzentratormodulen, den „Weltraum-Solarzellen“ und einem selbst entwickelten Tracker hohe Wirkungsgrade.
Die SolarTec eröffnete bereits Anfang 2006 eine Niederlassung in Shanghai die sich sehr erfolgreich entwickelte und den ganzen asiatischen Geschäftsverkehr abwickelte.
Die SolarTec hatte einen wissenschaftlichen Beirat u.a. mit dem bekannten Nobelpreisträger Prof. Alferov (Mitte rechts neben Dr. Merkle) der zusammen mit 8 weiteren im Bereich PV erfahrenen Professoren und Wissenschaftlern das Unternehmen beraten haben.
Im Jahr 2007 ging für die SolarTec AG die Sonne auf: Die Mini-Umsätze 2006 wurden bis Ende 2007 auf 46 Mio. Euro gesteigert und ein Gewinn von über 5 Mio. Euro erzielt.
Das eigene Installationsteam ging beim Bau der Solarparks keine Kompromisse ein: Langlebigkeit, Sicherheit und hohe Erträge waren die Maxime
Schon der erste Solarpark in Laudenbach mit 3,6 MWp wurde im Frühsommer 2007 von einem kleinen Team mit weniger als 10 Mitarbeitern in nur 8 Wochen installiert: Ein Rekord zum damaligen Zeitpunkt.
Bereits im Jahr 2007 gehörte die SolarTec AG zu den ersten PV Unternehmen die Solarparks mit über zehn Megawatt geplant und selbst gebaut haben
Innerhalb von nur wenigen Monaten realisierte die SolarTec AG im Jahr 2007 fünf große Solarparks im Umfang von jeweils mehreren Megawatt
Im April 2008 hatte die SolarTec eine Projektpipeline von über 100 Megawatt und für 2008 einen Umsatz über
150 Millionen geplant (Email Dr.P. mit den konkreten Planungsunterlagen).
Für 2009 war eine Umsatzsteigerung von 100% schon das Projekt Briest realistisch.
Die SolarTec AG beteiligte sich mit 25% an der Phono Solar in Nanjing. Dieses Unternehmen gehört zu den wenigen chinesischen PV Produzenten die auch heute noch sehr erfolgreich und ertragreich arbeiten. Nach dem 7.7.2008 kündigte die Phono Solar die Beteiligung da sie kein Vertrauen in die neue Geschäftsleitung hatte (Schreiben des CEO der Phono Solar Cai Jibao).
Die Solarparks der SolarTec AG erbrachten aufgrund der Qualität der verwendeten Komponenten überdurchschnittliche Erträge
In der Finanzmetropole Hongkong bemühten sich die weltweit führenden Investmentbanken Credit Suisse, Merrill Lynch, HSBC sowie weitere intensiv um die Begleitung des Börsengangs der SolarTec AG
Die quirlige Finanzmetropole Singapur war fasziniert von den Entwicklungschancen der SolarTec AG insbesondere im asiatischen Raum. Merrill Lynch taxierte den Börsenwert auf 1,0 bis 1.5 Milliarden Euro
Der erste Börsengang eines deutschen Unternehmens in Singapur wäre eine Sensation geworden. Bereits im Vorfeld haben die Medien (Finanzzeitschriften, Fernsehen und das asiatische Bloomberg TV) laufend begeistert darüber berichtet
Anfang 2008 setzte ein „wahrer Run auf die Aktien der SolarTec AG ein“ (Email Dr. P.). Diese wurden an internationale Investoren aus Asien und den USA auf der Grundlage eines Unternehmenswertes der SolarTec AG von 360 Mio. Euro verkauft
Am 25.4.2008 gründete die SolarTec AG zusammen mit der SUMEC-Gruppe die Phono Solar in Nanjing. Das Foto wurde nach der Unterzeichnung der Dokumente vor dem Fertigungsgebäude für SolarTec Solarmodule aufgenommen (Dr. Merkle schüttelt die Hand von Herrn Cai Jibao, dem CEO)
Auf ca. 4.6 mill. m² Fläche des früheren russischen Militärflugplatzes sollte 2009 das weltgrößte PV Kraftwerk „Briest“ gebaut werden.
Die Gesamtleistung war mit 80-120 MWp geplant, der Umsatz für die Solartec hätte ca. 300 Mio. € betragen.
Nach dem 7.7.2008 wurden die Pläne gestoppt und das Grundstück später an die Q-cells verkauft die das Projekt 2010 gebaut haben.
Als erstes deutsches Unternehmen gründete die SolarTec AG schon 2007 ein eigenes Unternehmen in China zur Durchführung
einer strikten Qualitätssicherung der eingesetzten Komponenten schon während des Produktionsprozesses
Die SolarTec eröffnete bereits Anfang 2006 eine Niederlassung in Shanghai die sich sehr erfolgreich entwickelte und den ganzen asiatischen Geschäftsverkehr abwickelte.
Der Tod der SolarTec AG kam am 21.12. 2008, knapp 6 Monate nach der Entlassung von Dr. Merkle. Die Vorstände (2 Juristen) hatten keine neuen Aufträge erhalten und Umsätze erzielt. Die im Juli 2008 noch vorhandenen hohen liquiden Mittel wurden verbraucht, zu einem großen Teil für Beraterhonorare und Rechtsberatung.
